Aphorismen und Weisheiten
„Wenn man seine Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen.“
(François de La Rochefoucauld, franz. Schriftsteller, 1613-1680)
„Wenn mein einziges Werkzeug ein Hammer ist, sieht bald jedes Problem aus wie ein Nagel!“
(Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller, 1835-1910)
„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
(Aristoteles, griechischer Philosoph, Schüler Platos, Lehrer Alexanders d. Großen von Mazedonien, 384 - 322 v. Chr.)
„Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert dies zugleich auch das Aussehen des Körpers und umgekehrt: ändert sich das Aussehen des Körpers, so ändert dies zugleich auch den Zustand der Seele“
(Aristoteles, griechischer Philosoph, Schüler Platos, Lehrer Alexanders d. Großen von Mazedonien, 384 - 322 v. Chr.)
„Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz.“
(Laotse, eigentlich Laozi, nur legendenhaft fassbarer chinesischer Philosoph, Begründer des Taoismus, Laotse bedeutet 'der Alte' und sein Sippenname war 'Li Erl', 6. oder 4. - 3. Jh. v. Christus)
„Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.“
(Laotse, eigentlich Laozi, nur legendenhaft faßbarer chinesischer Philosoph, Begründer des Taoismus, Laotse bedeutet 'der Alte' und sein Sippenname war 'Li Erl', 6. oder 4. - 3. Jh. v. Christus)
„In der gesamten Schöpfung sind geheime Heilkräfte verborgen, die kein Mensch wissen kann, wenn sie ihm nicht von Gott offenbart werden.“
(Hildegard von Bingen, deutsche Mystikerin, Äbtissin und Naturwissenschaftlerin, katholische Heilige, 1098-1179)
„Niemand ist so blind wie der, der nicht sehen will.“
(Mohandas Karamchand Gandhi, Mahatma Gandhi genannt, indischer Rechtsanwalt, politischer und geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, verbunden mit der Forderung nach Satyagraha, das u.a. das beharrliche Festhalten an größtmöglicher Wahrheit und Gewaltlosigkeit umfasst, 1869-1948)
„Wenn man nicht weiß, wo man hingeht, muss man sehr vorsichtig sein, denn man könnte dort nicht ankommen.“
(Lawrence Peter „Yogi“ Berra, amerikanischer Baseballspieler und -manager, geb. 1925)
„Der Mensch ist, was er ißt.“
(Philippus Theophrastus Paracelsus, deutscher Arzt und Reformator der Medizin, 1493-1541)
„Das grundlegende Prinzip der Medizin ist Liebe.“
(Philippus Theophrastus Paracelsus, deutscher Arzt und Reformator der Medizin, 1493-1541)
„Ein Leben, das vor allem auf die Erfüllung persönlicher Bedürfnisse ausgerichtet ist, führt früher oder später zu bitterer Enttäuschung.“
(Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
Das kluge Kind: „Kannst Du einen Stern anrühren?“ fragt man es. „Ja“, sagt es, neigt sich und berührt die Erde.
(Hugo von Hofmannsthal, österreichischer Lyriker, Dramatiker, Erzähler und Essayist, 1874-1929)
„Ich habe nicht die leiseste Ahnung davon gehabt, daß in einem fünfmonatlichen Kinde so viel liegen könnte.“
(Charles Darwin, englischer Naturforscher, begründete die als Darwinismus bekannte Abstammungslehre, 1809-1892)
„Es sollte angestrebt werden, daß in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohnt.“
(Herbert Spencer, englischer Philosoph und Soziologe mit bedeutendem Einfluss auf die Osteopathie, 1820-1903)
„Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten, und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können.“
(Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann, 1749-1832)
„Alles Gute, was geschieht, wirkt einzeln. Seiner Natur nach setzt es sogleich das Nächste in Bewegung.“
(Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann, 1749-1832)
„Auf Gott traue ich mit fester Zuversicht - und dieses Zutrauen hat mich noch nie stecken lassen.“
(Catharina Elisabeth »Aja« Goethe, die Mutter von Johann Wolfgang v. Goethe, 1731-1808)
„In geistlicher Weise denken, ist denken ohne Zeit und Raum; naturgemäß denken, ist denken mit Zeit und Raum.“
(Emanuel von Swedenborg, eigentlich Emanuel Svedberg, schwedischer Forscher und Theosoph, 1688-1772)
„Das Kreuz und die Christen erforschte ich, landauf, landab. Er war nicht am Kreuz. Ich ging in den Tempel der Hindus, zur alten Pagode. Ich fand dort kein Zeichen von Ihm. Ins Hochland von Herat wanderte ich, und nach Kandahar. Ich schaute mich um. Nicht auf der Höhe, noch auf der Ebene sah ich Ihn. Entschlossen bestieg ich den Gipfel des sagenhaften Berges Kaf. Dort fand ich nur die Wohnstatt des legendären Vogels Anqa. Ich ging zur Kaaba nach Mekka. Er war nicht dort. Ich fragte Avicenna, den Philosophen, nach Ihm. Er war jenseits Avicennas Fassungsvermögen ... Ich schaute in mein eigenes Herz. Dort, an seinem Platz, entdeckte ich Ihn. Er war an keinem anderen Ort.“
(Rumi, Dschelal ad-Din, persisch schreibender islamischer Mystiker und Dichter, 1207-1273)