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Osteopathie bei Säuglingen

Es gibt viele verschiedene Faktoren, die die weichen knöchernen und knorpeligen Strukturen und die Selbstheilungskräfte des Kindes vor, während und nach der Geburt in Schwierigkeiten bringen können. So können beispielsweise

`Abdrücke` in den Knochen, Organen und Membranen (Verformungen, Torsionen, Spannungsphänomene) und damit in der Gesundheit hinterlassen, von denen sich der kindliche Körper nicht alleine befreien kann. Dies kann auf mechanischer Ebene sein, aber auch auf anderen, wie zum Beispiel der biochemischen Ebene nach (notwendigen oder unsachgemässen) Einsatz von Medikamenten in der Schwangerschaft. Als Folgen können verschiedene Beschwerden auftreten, wie Koliken oder Entwicklungsstörungen. Vom osteopathischen Blickwinkel sieht man hier auch mögliche Zusammenhänge zu Symptomen in späteren Lebensjahren, wie kieferorthopädische Probleme, Skoliose der Wirbelsäule, etc.

Baby image

(© R. Kranå)

Hier eine kleine Auflistung möglicher Indikationen für eine osteopathische Behandlung eines Säuglings:

Ein Baby

Allgemein könnte man sagen, dass bei oben genannten Symptomen das Baby ein bißchen Unterstützung benötigt, um seine Probleme zu überwinden. Der Osteopath löst nicht die Probleme selber, sondern hilft dem Säugling dabei, diese mit seinen eigenen vitalen Kräften zu lösen, soweit möglich.